1. Tag: Anreise nach Armenien
Am späten Abend fliegen Sie nach Jerewan.
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Eine Reise vom fruchtbaren Hochland am biblischen Ararat zu den schneebedeckten Gipfeln des Großen Kaukasus bis hin zum mystischen Kasbek. An alten Handelswegen zwischen Orient und Okzident treffen Völker und Kulturen, Geschichte und Geschichten aufeinander und vermischen sich zu einem einzigartigen Panorama.
Am späten Abend fliegen Sie nach Jerewan.
Bei der Ankunft am frühen Morgen werden Sie von Ihrer Reiseleitung am Flughafen empfangen und fahren zum Hotel. Wir entdecken die geschäftige Metropole Jerewan an den Ufern des Flusses Hrazdan. Später staunen wir über die umfassende Sammlung an uralten Handschriften im Matenadaran, einem wissenschaftlichen Zentrum für Schriftkunst. Am Nachmittag lauschen wir bei einer Tasse Tee einem Künstler, der den Duduk, die traditionelle armenische Flöte, meisterhaft beherrscht. Wir besuchen eine Gedenkstätte, die den Opfern des Genozids im Jahre 1915 gewidmet ist. Abends genießen wir gutes Essen in einem traditionellen Restaurant. (F, A)
Am Ende des Azat-Tales, am Fuß einer steil aufragenden Felstrümmerwand, erwartet uns das Höhlenkloster Geghard, eine UNESCO-Welterbestätte. Kleine, in den Fels geschlagene Kirchen weisen eine außergewöhnliche Akustik auf. Zum Mittagessen im Garten einer armenischen Familie sehen wir wie das Fladenbrot Lavash gebacken wird, das wir mit Käse und Koriander verkosten. Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg zu einem mächtigen Basalt-Block oberhalb der Azatschlucht. Vor uns erhebt sich Garni, der hellenistische Tempel der Schönheit und Sonne. Wir hören von seiner Zerstörung durch ein Erdbeben und von seinem Wiederaufbau in den 1970er Jahren. Nach Jerewan zurückgekehrt, besichtigen wir die Brandyfabrik "Ararat" und genehmigen uns ein Schlückchen. 75 km (F, M)
1. Jerewan, Armenien, 2. Geghard, Armenien, 3. Garni 2215, Armenien, 4. Jerewan, Armenien
Wir fahren zum Kloster Etschmiadsin, den Ararat im Blick. Hier im Zentrum der armenisch-gregorianischen Kirche besuchen wir die Schatzkammer und stehen wenig später vor der Kathedrale aus dem 4. Jahrhundert, die seit 2019 aufwendig restauriert wird und nicht zugänglich ist. Wir hören von Gregor dem Erleuchteten. Der Patron der armenischen Kirche hatte eine Vision: Jesus selbst hat die Stelle für den Bau der Kathedrale angezeigt. Auf dem Rückweg halten wir an der Kirchenruine Zvartnots. Monumental muss diese Rundkirche aus dem 7. Jahrhundert einst gewesen sein. Auch wenn ein Erdbeben sie zerstörte, sind ihre Ausmaße noch immer beeindruckend. Weiter besuchen wir den weltweit größten ezidischen Tempel "Quba Mêrê Dîwanê" im Dorf Akna Lich. Die Eziden sind die größte Minderheit in Armenien, das Volk pflegt seine eigene Religion und Tradition. Wir treffen einen Eziden und erfahren viel Interessantes und Wissenswertes über deren heutiges Leben. Im Weingut »Armenia Wein« verkosten wir die einheimischen Weine - mit Brot und Käse. 100 km (F, A)
1. Jerewan, Armenien, 2. Etschmiadsin, Armenien, 3. Jerewan, Armenien
Wir fahren zum Kloster Chor Virap. Hier erhebt er sich direkt vor uns: der majestätische Ararat. Rötlich schimmern die Felsen einer tiefen Schlucht, durch die wir eines der schönsten armenischen Klöster erreichen: Norawank. Die filigranen Reliefs zeugen von einer hohen Kunstfertigkeit. Auf der Fahrt zum Sewansee stoppen wir an der Karawanserei Selim. Hier übernachteten einst die Karawanen, die entlang der Großen Seidenstraße reisten. Wir erreichen den Sewansee - die »Blaue Perle« Armeniens. Der See liegt auf fast 2.000 Metern Höhe und zählt damit zu den höchstgelegenen Seen der Erde. 260 km (F, M, A)
1. Jerewan, Armenien, 2. Kloster Chor Virap, 3. Norawank, 4. Sewansee, Armenien
Heute besuchen wir das Sewankloster und steigen die Stufen zur Anhöhe hinauf, auf der sich die beiden Kirchen aus dem 9. Jahrhundert befinden. Unser Ziel ist das Kloster Hagharzin, hier sehen wir viele fein ornamentierte Kreuzsteine, die den Armeniern heilig sind. Auf unserem Weg passieren wir den kleinen Kurort Dilijan, der auch als kleine armenische Schweiz bekannt ist. Unterwegs besuchen wir das Molokanendorf Fioletovo. Molokaner sind eine armenische Minderheit russischer Abstammung, die zur Festigung der russischen Eroberungen im Kaukasus mitten des 19. Jahrhunderts nach Armenien vertrieben wurden. Diese Volksgruppe gehört im weiteren Sinne der russisch orthodoxen Kirche an. Wir genießen einen leckeren Tee bei einer molokanischen Familie. In Vanadzor besuchen wir einen Meister der Handwerkskunst, der mit großer Freude und Engagement armenische Kreuzsteine meißelt. Wir dürfen ihm bei seiner Arbeit zuschauen und gerne auch selbst Hand anlegen. Das UNESCO Weltkulturerbe Haghpat war im Mittelalter eine bekannte Universität und gilt als herausragendes Beispiel der armenischen Architektur des Mittelalters. 125 km (F, A)
1. Sewansee, Armenien, 2. Dilidschan, Armenien, 3. Alawerdi, Armenien
Nun freuen wir uns aber auf Georgien! Hier warten viele neue Eindrücke und Entdeckungen auf uns. An der Metechi-Kirche über der Mtkwari hören wir die Legende von der Gründung der Stadt »warme Quelle«. Das Bäderviertel am Fuße des Stadtberges mutet orientalisch an. Die Schwefelbäder mit ihren halbkreisförmigen Kuppeln über den Baderäumen liegen am Rande der Altstadt. Zu Fuß schlendern wir weiter durch die malerische Altstadt. Wir kommen zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Von dort ist es nicht weit zur Antschischati-Kirche, der ältesten Kirche der Stadt. 270 km (F, M, A)
1. Alawerdi, Armenien, 2. Tiflis, Georgien
Auf geht's nach Kachetien, in das bekannte Weinanbaugebiet Georgiens. Am Morgen fahren wir zum Nonnenkloster Bodbe, wo die Apostelin Nino begraben liegt. Danach machen wir einen Spaziergang durch die malerische Stadt Signagi. Die Häuser sind im klassischen-süditalienischen Stil mit typisch georgischen Elementen gebaut. Mittags genießen wir ein traditionelles georgisches Mittagessen mit Einheimischen. Später sehen wir in einem modernen Weingut, wie traditionell georgische und europäische Kelter-Methoden zusammengeführt werden. 250 km (F, M, A)
1. Tiflis, Georgien, 2. Sighnaghi, Georgien, 3. Kakabeti, Georgien, 4. Tiflis, Georgien
Wir genießen das Panorama vor der Dschwari-Kirche auf Mzcheta, die alte Hauptstadt und das religiöse Zentrum des Landes. Die Hauptstadt der Region ist Gori. Hier wurde Josef Stalin geboren. Noch heute kann man sein in alter Manier überdachtes Geburtshaus sehen. Nicht weit von hier befindet sich Uplisziche, eine Höhlenstadt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., die an einer Verzweigung der Großen Seidenstraße entstanden ist. In den Ruinen einstiger Paläste wird die antike Stadtstruktur wieder lebendig. Zu guter Letzt besichtigen wir die Festung Ananuri aus dem 17. Jahrhundert. Gegen Abend erreichen wir Gudauri. 200 km (F, A)
1. Tiflis, Georgien, 2. Mzcheta, Georgien, 3. Gori, Georgien, 4. Gudauri, Georgien
Mit Geländewagen fahren wir zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche auf 2.170 Meter Höhe. Bei klarer Sicht erhebt sich nun direkt vor uns - der Kasbek. Beeindruckend ist der mythische Riese, an den der Sage nach Prometheus gekettet wurde, weil er den Menschen das Feuer brachte. Genießen wir den Tag im Großen Kaukasus! Am Abend erreichen wir Tbilissi und freuen uns auf georgische Küche in einem Restaurant. 155 km (F, A)
1. Gudauri, Georgien, 2. Stepanzminda, Georgien, 3. Gergeti, Georgien, 4. Mzcheta, Georgien, 5. Tiflis, Georgien
Nach dem Frühstück genießen wir den Panoramagang entlang der Stadtmauer zu den Schwefelbädern. Danach Besuch der Schatzkammer im Historischen Museum (Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenes Vlies). Am Nachmittag nutzen wir unsere freie Zeit bis zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen. (F, A)
Am frühen Morgen fahren wir zum Flughafen und treten die Heimreise an. Hiermit endet eine erlebnisreiche Reise nach Armenien und Georgien!
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Am späten Abend fliegen Sie nach Jerewan.
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